
Ein Reisebericht von Sandra und Max aus Bassersdorf, Region Zürich (Schweiz)
Wenn wir an unseren letzten Winterurlaub zurückdenken, kommen wir sofort wieder ins Schwärmen. Wir – das sind Sandra und Max mit unseren Kindern Valentin und Julia sowie unserem Golden Retriever Flori – suchten nach einer Auszeit, die sowohl Erholung für uns Eltern als auch Action für die Kinder bietet. Unsere Wahl fiel auf das wunderschöne Ahrntal in Südtirol, und es war einfach traumhaft.
Unser gemütliches Zuhause auf Zeit: Haus Walpurga
Unsere Basis war das „Haus Walpurga“ in St. Peter. Schon bei der Ankunft waren wir von der ruhigen Lage inmitten der Alpen begeistert. Obwohl das Haus eigentlich ideal für große Gruppen oder mehrere Familien ist (es bietet Platz für 8 bis 22 Personen), genossen wir die Großzügigkeit sehr. Wir hatten helle Zimmer und – was besonders schön war – fast jedes Zimmer hatte einen eigenen Balkon mit Blick auf die verschneiten Wiesen und Berge.
Für Flori war es ein Paradies, und es war toll, dass wir ihn nach Voranmeldung problemlos mitbringen durften. Die riesige Küche war perfekt für unsere Familienabende; wir haben dort oft gemeinsam gekocht und Pläne für den nächsten Tag geschmiedet.
Pistengaudi und Rodelspaß
Natürlich standen Valentin und Julia morgens als Erste parat, denn sie wollten in den Schnee. Das Ahrntal hat uns hier nicht enttäuscht. Wir nutzten die „Skiworld Ahrntal“ voll aus. Besonders praktisch war, dass der Skibus uns in nur 10 Minuten zum Skigebiet Klausberg und in 25 Minuten zum Speikboden brachte. Mit einem Skipass konnten wir beide Gebiete nutzen, was uns sehr flexibel machte.
Ein absolutes Highlight für die Kinder (und ehrlich gesagt auch für uns) waren die Rodelbahnen. Es gibt dort eine riesige Auswahl an Rodelstrecken – sogar die längste Rodelbahn Südtirols soll hier sein. Mit der Kabinenbahn ging es bequem hinauf und dann mit viel Gelächter und „Hallodrio“ wieder hinunter ins Tal.
Entspannung pur in der Cascade
Während die Kinder sich mit Freunden im Schnee austobten, gönnten Max und ich uns einen Nachmittag pure Erholung in der „Cascade“ in Sand in Taufers. Zwar war der Schwimmbereich geschlossen, aber das störte uns gar nicht, denn wir wollten ohnehin die berühmte Saunawelt genießen.
Der Slogan „Breathe, unwind, enjoy“ trifft es wirklich. Die Architektur der Cascade ist beeindruckend und fügt sich harmonisch in die Landschaft ein. Wir entspannten in der riesigen Relax-Area und genossen das Alpenpanorama. Besonders angenehm waren die verschiedenen Wärmebereiche, wie das Tepidarium und das Dampfbad, sowie das beheizte Outdoorbecken. Nach den kalten Stunden im Schnee war das genau das Richtige für unsere Muskeln. Anschließend haben wir uns im Restaurant „Gusto“ noch kulinarisch verwöhnen lassen.
Naturerlebnisse und Kultur
Auch abseits der Pisten gab es viel zu entdecken. Mit Flori haben wir ausgedehnte Winterwanderungen unternommen. Es gibt viele geräumte Wege, und die Landschaft mit den Dreitausendern rundherum ist einfach spektakulär. Einmal sind wir sogar bis zum Talende nach Kasern gefahren, wo man wunderbar Langläufern zusehen oder einfach durch die verschneite Stille spazieren kann.
Einen Tag verbrachten wir in Sand in Taufers und besuchten die Burg Taufers. Sie sieht aus wie aus einem Bilderbuch – wuchtig und mächtig. Ein Geheimtipp, den wir vom Haus Walpurga bekamen, war das Burgcafé: Der Kaffee und Kuchen dort oben mit der sensationellen Aussicht waren ein Traum.
Die Kombination aus der gemütlichen Unterkunft im Haus Walpurga, der Schneesicherheit der Skiworld Ahrntal und den Wellness-Momenten in der Cascade hat diesen Urlaub für uns perfekt gemacht. Ob beim Winterwandern mit Flori oder beim Rodeln mit den Kindern – wir haben die Zeit sehr genossen. Wir kommen bestimmt wieder!